Berichte

Erfolgreiches Ostertrainingscamp der TCD Herren II

 

In den vergangenen Tagen absolvierte das 2. Herrenteam des TC Donauwörth ihr schon traditionelles Ostertrainingscamp. Man entschied sich, heuer auf der eigenen Anlage zu trainieren und keine Reisestrapazen auf sich zu nehmen.

 

Unter Anleitung erfahrener Coaches (Erdt, Kleemann, Kotter und Lemmert) wurden täglich mehrere Trainingseinheiten geleistet. Besonderes Augenmerk wurde auf Koordinationsübungen und Technikschulung gelegt. Aber auch spielerische Elemente kamen nicht zu kurz.

 

Hervorzuheben ist der Trainingsfleiß dieser Mannschaft. In allen Einheiten waren alle Spieler des 9-Mann-Kaders anwesend. Durch ihren Einsatz im Training drängen sich nun auch die Reservespieler auf. Somit hat das Trainerteam noch einige schlaflose Nächte vor sich, um die Mannschaftsaufstellung für das erste Saisonspiel festzulegen. Gegebenenfalls werden noch Ausscheidungsspiele stattfinden, nach denen dann fest steht, wer beim Saisonstart die Farben des TCD vertritt.

 

Die Mannschaft um Kapitän Seefried blickt der Punktrunde auf jeden Fall optimistisch entgegen. (keu)

 

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Die Donauwörther Damenmannschaft hatte sich für die Saison 2010 so einiges vorgenommen und hatte auch den Aufstieg im Visier. Mit vollem Elan und positiver Stimmung in der Mannschaft ging es dann an die Vorbereitung. Ein Trainingslager in Kroatien sollte die Mannschaft fit für die kommenden Aufgaben machen. Das Training in Kroatien wurde dann auch erfolgreich mit Trainer Emil Dushkov durchgezogen obwohl sowohl die Topspielerin Sandra Scholtes als auch Julia Hummel wegen Knieverletzungen nur als Motivatoren mitreisen konnten.

Bis zuletzt hoffte die Mannschaft auf einen Einsatz ihrer Nummer 1 zu Saisonbeginn. Doch der Heilungsprozess verzögerte sich und schon bald wurde klar, dass die Mannschaft diese Saison ohne Sandra Scholtes auskommen musste und jede der Spielerinnen um eine Position nach oben rutschen würde.

Die Saison begann in Höchstadt und musste noch ohne Julia Hummel stattfinden, die nach ihrem Kreuzbandriss noch vollständig genesen sollte. Trotz dieses Ausfalls und nasskaltem Wetter wurde die Partie erfolgreich bestritten und 7:2 gewonnen. Auch bei den nächsten beiden Partien gegen den TC Rot-Weiß Nördlingen und TC Wittelsbach-Aichach wurden lockere Siege eingefahren und so ging es mit drei Siegen im Rücken in die Pfingstpause. Trotz der positven Resultate bis zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung nicht ganz ungetrübt, denn Michaela Heinisch verletzte sich im Doppel gegen den TC Wittelsbach-Aichach und würde für den Rest der Saison ausfallen. So langsam hatte sich die Mannschaft auf nur noch 6 Spielerinnen dezimiert und musste so im nächsten Spiel gegen den Tabellenführer TSV Pöttmes antreten. Trotz großer Anstrengungen lagen die Donauwörther nach den Einzeln bereits 2:4 zurück und hätten so für den Sieg alle Doppel gewinnen müssen. Leider gelang dies nicht und die Enttäuschung nach der ersten Niederlage war groß. Dicker kam es allerdings im nächsten Match in dem von vorneherein zwei Einzel wegen Erkrankung und Verletzung aufgegeben werden mussten. Die übrigen Spielerinnen waren gegen den späteren Aufsteiger Bäumenheim chancenlos und mussten das Spiel 1:8 verloren geben.

Doch die Mannschaft gab sich nicht auf und konnte die beiden letzten Saisonspiele gegen Mönchsdeggingen (6:3) und gegen Harburg (7:2) wieder gewinnen. Hierbei waren vor allem die jeweils guten Einzelleistungen ausschlaggebend für den Erfolg, sodass das starke Einzerdoppel aus Romina Bock und Nadine Laxgang aufgestellt werden konnte um den letzten Punkt zum Sieg zu holen.

Die Leistung von Nadine Laxgang sollte auch noch explizit erwähnt werden, da sie alle ihre Einzel gewinnen konnte und sich somit in den Leistungsklassen weit nach oben arbeiten wird.

Insgesamt kann die Mannschaft mit dem Resultat dieser Saison, dem zweiten Platz, mit Sicherheit zufrieden sein, vor allem wenn man die Liste der Verletzungen betrachtet.

Daniela Betz, Mannschaftsführerin TCD Damen

Damen in Porec2

 

DAZ vom 25.03.2010

(Mit freundlicher Genehmigung der Donauwörther Zeitung)

Die Tennisschule des Jahres steigt beim TCD ein.

Beim 23. Bundeskongress des Verbandes Deutscher Tennislehrer (VDT) und des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) im Januar wurden Vilislav Vassilev und sein Trainerteam in München als Tennisschule des Jahres 2009 ausgezeichnet. Der 37-jährige Bulgare hat damit 80 Konkurrenten aus ganz Deutschland ausgestochen. Ab sofort steigt der 37-Jährige auch beim TC Donauwörth ein und will zusammen mit dem bisherigen Clubtrainer Alexander Rätz ein breites Angebot vom Kindergartentennis über den Breitensport mit Kardiotennis bis hin zum Leistungstennis bieten. In der Region ist er kein Unbekannter, denn von 1994 bis 2000 war er Trainer beim TC Bäumenheim. Markus Erdt sprach mit ihm über seine Ziele und die Auszeichnung.

Frage: Eine Ehrung, wie sie Dir jetzt zuteilwurde, bekommt man gewöhnlich für ein Lebenswerk, zumindest aber eigentlich erst nach langjähriger Tätigkeit. Warst Du nicht überrascht und welche Kriterien musstest Du erfüllen?
Vassilev: Um in die engere Auswahl zu kommen, genügt es nicht, nur Tennislehrer zu sein. Eine Ausbildung zum Sportmanager ist ebenso nötig. Weitere Bedingung ist eine fünfjährige hauptberufliche Tätigkeit. Ständige Fortbildungen sind selbstverständliche Voraussetzungen. Dass ich als jüngster Inhaber einer Tennisschule diese Auszeichnung erhalten habe, daran hat natürlich auch mein hoch motiviertes Trainerteam großen Anteil.
Frage: Wie lautet Dein Erfolgsgeheimnis?
Vassilev: Andere Vereine bekamen in den vergangenen Jahren immer mehr Probleme, Menschen für den Tennissport zu begeistern. In Günzburg lebt dieser Sport. Das will ich mit meinem Team auch in Donauwörth schaffen. Nach 16 Jahren Erfahrung glaube ich, den Mittelweg gefunden zu haben, die Betreuung und Förderung so zu handhaben, dass alle Spaß daran haben und trotzdem viel dazuzulernen. Wir haben eine Brücke zwischen Breiten- und Leistungssport gebaut.
Frage: Wie willst Du den Nachwuchs wieder vermehrt zum TCD bringen?
Vassilev: Ständig neue Reize setzen und Perspektiven anbieten, das sind die Eckpfeiler einer funktionierenden Nachwuchsarbeit. Die Auszeichnung ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich, den eingeschlagenen Weg Erfolg versprechend fortzusetzen. Ambitionierte Talente bekommen eine Plattform geboten, sich leistungsorientiert weiterzuentwickeln, auch weil ich seit drei Jahren vom Verband als Stützpunkttrainer eingesetzt werde.
Frage: Wie lauten Deine Ziele für die nächsten Jahre beim TCD?
Vassilev: Neben der Tatsache, Tennis in dieser Region für junge Menschen attraktiv zu machen, liegt es mir ganz besonders am Herzen, einige von ihnen für die Ausbildung zum Trainer zu begeistern. Das starke und bestens ausgebildete Team der Tennisschule „Willi“ ist mit viel Engagement bei der Sache. Mittlerweile nicht nur in Donauwörth und Günzburg, sondern auch beim TC Bühl, TC Pfaffenhofen und TC Ay-Senden. Dabei kommt zum normalen Übungsprogramm eine Rundumbetreuung für alle begeisterten Tennisspieler – unabhängig vom Können und Alter – bei zahlreichen Aktionen wie Turnieren, Freundschaftsspielen, Camps im In- und Ausland und gemeinsamen Ausflügen zu internationalen Events. Auf dieser Schiene werden wir weiterfahren.
Frage: Welche Rolle spielt für Dich der TC Donauwörth?
Vassilev: Der TCD war für mich immer ein Traum. Zu Zeiten von Marijo Vukusic habe ich oft vorbei geschaut und mir Dinge angeeignet. Ich sehe in dem Traditionsverein ein großes Potenzial. Ich und mein Team mit Alexander Rätz an der Spitze sind hoch motiviert und wollen den TCD wieder nach oben führen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber auch Jahre gesehen, kann man hier bestimmt etwas aufbauen.

Weitere Infos und Rückfragen unter Telefon 0173/36 86 264 (Willi Vassilev) oder 0163/69 34 089 (Alexander Rätz) oder im Internet unter www.tennisschule-willi.de

Am Samstag, 1. Mai, präsentiert sich die Tennisschule „Willi“ auf der Anlage des TCD. Von 14 bis 15 Uhr wird mit allen Interessierten (auch Nichtmitglieder) Kindergartentennis demonstriert. Von 15 bis 16 Uhr steht eine Einheit unter dem Motto Leistungsstennis auf dem Programm, während von 16 bis 17 Uhr die Breitensportler unter anderem Kardiotennis ausprobieren können.


Markus Erdt

 

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